Dill ist schon sehr lange bekannt. Er wurde bei den Chinesen erwähnt, einige Pharaos in Ägypten ließen sich Dill mit ins Grab legen und auch die alten Griechen wussten Dill zu verwenden. Dill galt als verdauungsfördernd, war ein Wundermittel gegen Mundgeruch und als Tee half er gegen Magenkrämpfe. Selbstverständlich darf der Dill heute auf keinen Fall beim Einlegen von Essiggurken fehlen, er gibt den Gurken den letzten Schliff.
Estragon auch Bertram genannt war bei den Ägyptern als Duftstoff sehr beliebt. Im Mittelalter wurde er gern bei Wassersucht, Blähungen und Magenschwäche eingesetzt.
Fenchel war schon bei den alten Griechen als Heilmittel im Einsatz. Im Mit- telalter wurde er bei Augenleiden, Vergiftungen oder zur Schleimlösung eingesetzt.
Nelken waren verdauungsfördernd, halfen gegen Mundgeruch und wurden im Mittelalter und auch schon viel früher als Schmerzmittel eingesetzt.
Ingwer ist seit dem 9. Jh. Im deutschsprachigen Raum bekannt. Man setzte ihn gegen Erkältungen, Übelkeit, Rheuma und Entzündungen ein. Auch heute noch gilt Ingwer als wahres Wundermittel. Bei Arthrose ist Ingwer ein guter Helfer gegen den Schmerz. Aber bitte sprechen Sie vorher mit Ihrem Arzt, falls Sie sich für eine Ingwerkur entscheiden. Heute weiß man, dass Ingwer sich nicht mit allen Medikamenten verträgt.
Kerbel war schon für die Römer unverzichtbar. Als Heilkraut wurde er bei Erkältungen, Fieber, Schlaflosigkeit oder auch Gicht eingesetzt. Man schrieb ihm auch blutreinigende, harn- und schweißtreibende Eigenschaften zu.