Kräuter

Petersilie war schon in der Antike bekannt. Im Mittelalter wurde sie von Mönchen als Heilpflanze kultiviert und fand auch schnell Einzug in die Küche. Man glaubte, dass die Petersilie gut gegen Nieren – und Blasenbeschwerden war und sie soll auch Menstruationsfördernd gewesen sein. Tatsächlich ist belegt, dass Petersilie harntreibend ist.

Rauke, botanisch bekannt als Eruca sativa, ist eine Blattgemüseart, die auch als Rucola oder Rucolasalat bezeichnet wird. Es ist für seinen leicht scharfen, nussigen Geschmack und seine leicht zarten Blätter bekannt. Rauke ist ein vielseitiges und schmackhaftes Blattgemüse, das in vielen kulinarischen Zubereitungen Verwendung findet. Sie ist eine ausgezeichnete Ergänzung zu Salaten und bringt einen würzigen Kontrast zu anderen Zutaten. Die gesundheitlichen Vorteile von Rauke machen sie zu einer gesunden Wahl für die Ernährung.

Rosmarin ist als Heilkraut schon sehr lange bekannt. Er sollte gegen Gelbsucht, Magenverstimmungen, Zahnschmerzen, Fieber, innerliche Schmerzen und Entzündungen helfen.

Safran war zu allen Zeiten sehr beliebt. Im Mittelalter war Safran dreimal so teuer wie Pfeffer. Es wurde von vielen Heilkundigen im Mittelalter davor gewarnt, Safran in zu hohen Mengen zu sich zu nehmen, denn Safran wirkt sehr stimmungsaufhellend. Man hatte ein wenig Angst, dass zu viel Safran den Verstand zerstören könnte.

Salbei ist ein beliebtes Gewürz in der mediterranen Küche und wird oft in Suppen, Soßen, Fleischgerichten und Pasta verwendet. Die Blätter können frisch oder getrocknet verwendet werden. Gebratene Salbeiblätter sind eine beliebte Garnitur für viele Gerichte.

Schnittlauch kam auch über die Klostergärten in die mittelalterlichen Küchen. Bei diesem Kraut waren sich die Ärzte nicht ganz einig über seine Wirkung. Die meisten glaubten aber, dass Schnittlauch blutreinigend und harntreibend war.