Knoblauch war schon den Ägyptern und Chinesen bekannt. Er wurde bei Beschwerden mit der Verdauung, der Atemwege oder Wurmbefall eingesetzt. Der Knoblauch war auch ein beliebtes Mittel gegen die Pest und andere ansteckende Erkrankungen. Auch gegen Vampire, Dämonen und Verwünschungen sollte der Knoblauch den Menschen im Mittelalter helfen.
Echter Kümmel (Carum carvi) ist eine aromatische Pflanze, die für ihre Samen, auch als Kümmelsamen bezeichnet, bekannt ist. Diese Pflanze wird sowohl in der Küche als auch in der traditionellen Medizin geschätzt.
Liebstöckel oder auch Maggikraut war schon im Mittelalter ein sehr beliebtes Heilmittel. Hildegard von Bingen schwor auf Liebstöckel bei Halskrankheiten, auch bei Verdauungsbeschwerden wurde auf Liebstöckel zurückgegriffen. Das Kraut wurde auch gegen Bisse wilder Tiere eingesetzt.
Lorbeerblätter waren nicht nur den alten Griechen und den Römern bekannt, auch im Mittelalter kannte man die heilende Wirkung der Lorbeerblätter. Sie wurden eingesetzt bei Halskrankheiten, Fieber oder gegen Schmerzen.
Meerrettich (Armoracia rusticana) ist eine scharfe, aromatische Wurzelpflanze, die in der Küche für ihren würzigen Geschmack und in der Naturheilkunde für ihre potenziellen gesundheitlichen Vorteile geschätzt wird.
Minze wurde schon bei Karl dem Großen in den Gärten angebaut. Man setzte sie als Heilmittel gerne bei Mundgeruch, Magenkrämpfen, Gallenleiden, Erkältungen und Halskrankheiten ein.