Dieser Name leitet sich vom lateinischen „agresta“ ab und bezeichnet ursprünglich den Saft von unreifen Weinbeeren. Deshalb bezeichnet man säuerliche Soßen und Brühen die aus sauren Trauben oder ähn- lichen Obstsorten hergestellt werden, als Agraz. Dieses Rezept stammt aus dem „Buoch von guoter Spîse“ aus dem 14. Jahrhundert aus Bayern.
Senf ist eine vielseitige und beliebte Würzpaste, die aus den Samenkörnern des Senfkrauts (Brassica) hergestellt wird. Diese scharfe und würzige Paste wird in vielen verschiedenen Küchen weltweit verwendet und ist für ihren charakteristischen Geschmack bekannt.
Anhand des folgenden Rezepts können wir Ihnen zeigen, dass nicht immer ein Ofen benötigt wurde um gutes Brot zu backen. Ein kleines Feuer und eine Pfanne reichen dafür vollkommen aus. Vielleicht möchten die Grillmeister unter Ihnen ja auch einmal versuchen, diese Fladen zu grillen. Das Ergebnis ist köstlich!
Im Mittelalter war gerade die ärmere Bevölkerung zum Würzen ihrer Spei- sen auf die Kräuter angewiesen, die in ihren Gärten wuchsen. Um auch im Winter mit den Kräutern die Speisen verfeinern zu können, mussten sie in den Sommermonaten konserviert werden. Dies erreichte man z.B. durch Trock- nung, aber auch in Öl eingelegte Kräuter waren beliebt. Deshalb stellen wir Ihnen hier zwei einfache Kräuteröle vor.
Dieses Kräuterhuhn mit Honigkruste ist ein wahres Fest für die Sinne. Die knusprige Haut des Huhns ist mit einem verlockenden Glanz aus goldbraunem Honig überzogen, der den Gaumen sofort anspricht. Die Kombination aus süßem Honig und den pikanten, frischen Kräutern, die das Huhn umhüllen, verleiht diesem Gericht eine außergewöhnliche Geschmackstiefe.
Diese Speise ist in der Kategorie da Fastenspeisen anzusiedeln, was bedeutet, dass man das Gericht z.B. in der Fastenzeit vor Ostern gerne kochen und essen darf. Im Mittelal- ter gab es übrigens ein paar Fastentage mehr bis zu 135 Fastentage in einem Jahr. Dies bedeutet, man durfte kein Fleisch zu sich nehmen. Deshalb erklärte man beispielsweise auch den Biber zum Fisch, damit mehr Abwechslung auf den Tellern herrschte.